Die diesjährige Mitgliederversammlung fand am 27. März diesen Jahres statt. Die Satzung des Vereins sieht vor, dass der Vorstand alle 2 Jahr neu gewählt wird. Zur Wahl stellten sich alle Vorstandsmitglieder. Nach den Berichten der Vorsitzenden, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer wurde der alte Vorstand entlastet und der neue Vorstand gewählt. Diskutiert wurden die Vorhaben des Vereins für das Jahr 2012. Höhepunkt wird die Lange Nacht der Optik, die am 1. und 2. Juni stattfindet, sein. Darüber hinaus unterstützt der veein die Arbeit des Museums, insbesondere die Vorbeiertung einer Ausstellung zur über 200jährigen Geschichte der Ferngläser aus Rathenow, die 2013 gezeigt werden soll.
23.11.2011
Verein besuchte die Havelländische Zink-Druckguß
Der Verein zur Förderung, Pflege und Erhaltung der optischen
Traditionen in Rathenow e.V. wurde 1993 gegründet. Hauptsächliches Ziel ist die
aktive Unterstützung der Museumsarbeit des Optik Industrie Museums in Rathenow.
Dabei geht es darum die optische Sammlung des Museums durch gezielte Ankäufe
oder Schenkungen zu erweitern, das Museum stärker in den Fokus der
Öffentlichkeit zu rücken und die Ausstellungsarbeit des Museums aktiv zu
unterstützen. So waren Mitglieder des Vereins in die Vorbereitung der Sonderausstellung
„210 Jahre Brillenfassungen aus Rathenow“ involviert, die zur diesjährigen
Langen Nacht der Optik durch den Staatssekretär Martin Gorholt eröffnet wurde.
Nun trafen sich am 8. November zwanzig Vereinsmitglieder, um dem Unternehmen
Havelländische Zink-Druckguss GmbH & Co KG einen Besuch abzustatten.
Michael Schönberg, Eigentümer und langjähriger Geschäftsführer begrüßte die
Gäste, die dann durch ihn und den Geschäftsführer Andreas Hüttl durch das Unternehmen geführt
wurden Zinkdruckguss wird in verschiedensten Branchen eingesetzt:
Telekommunikation, Antriebstechnik, Schlossindustrie, Baubeschlag,
Haushaltsgeräte,Möbelbeschlag,
Automotive, EMV und Elektro, Modellkonstruktion undfür Medaillen und Plaketten. Interessant war
zu erfahren, dass insgesamt 85 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt sind und
dass regelmäßig ausgebildet wird und auch, dass Forschung und Entwicklung für
das Unternehmen am Standort Premnitz selbstverständlich sind. Von der Qualität
der Erzeugnisse konnten sich die Mitglieder des Vereins schon zur Langen Nacht
der Optik überzeugen als Michael Schönberg eine originalgetreue Nachbildung der
Tafel, die den Warnemünder Leuchtturm ziert, an die Vorsitzende Bettina Götze
übergab. Diese Tafelerinnert seit 1898
an die Erbauer des Turms, die Metallwarenfirma Pintsch aus Berlin/Fürstenwalde und die Firma Gebr.
Picht & Co aus Rathenow, die das optische Linsensystem schuf.
Dr. Bettina Götze
25.02.2011
„Von der Duncker-
Brille zur innovativen Brillenfassung“- 210 Jahre Brillenfassungen aus Rathenow
OptikIndustrieMuseum
präsentiert zur 3. Langen Nacht der Optik neue
Sonderausstellung
Im Mai steht in Rathenow die 3. Lange
Nacht der Optik auf dem Programm. Der große Zuspruch der Besucher dieser
Veranstaltung zeigt den Initiatoren, dass diese hier auf dem richtigen Weg sind,
das Thema Optik sowohl spannend und interessant als auch kurzweilig und
unterhaltsam zu präsentieren.
Das Forum Optik und die damit verbundene
Verleihung des Optikpreises findet im Zweijahres- Rhythmus statt. So wird das
Forum, welches in diesem Jahr unter dem Titel: „Branche und Markt- Innovationen
in der Augenoptik“ stattfindet, in die 3. Lange Nacht der Optik integriert.
Das Optik Industrie Museum Rathenow im
Kulturzentrum wird Schauplatz einer neuen Sonderausstellung zum Thema
Brillenfassungen aus Rathenow sein. Einen kleinen Vorgeschmack erfuhren im
Januar des Jahres Besucher der Fachmesse OPTI, hier präsentierte sich das Museum
mit Sequenzen der nunmehr 210- jährigen augenoptischen Tradition unter dem
Motto: „Von der Duncker- Brille zur innovativen
Brillenfassung“.
Die Vorbereitungen dieser Ausstellung
laufen derzeit auf Hochtouren. Hierfür wurde eine Arbeitsgruppe aus Fachleuten
gebildet, die seit Jahrzehnten der Rathenower Brillenfassungsproduktion
verbunden sind. Regelmäßig treffen sich die alten Hasen im OptikIndustrieMuseum
um eine repräsentative Auswahl von Brillenfassungen für die Sonderausstellung zu
treffen.
16.02.2011
opti München 2011 erfolgreich auch für rathenower Unternehmen
In der Hauptstadtregion Berlin-
Brandenburg ist die Optik/ Augenoptik ein expandierender Wirtschaftszweig.
Die Optik ist eines von fünf
Berlin- Brandenburger Zukunftsfeldern, die beide Länder als Kern einer
gemeinsamen Innovationsstrategie mit dem Ziel entwickeln, ein größeres
Wirtschaftswachstum zu erreichen. Ein maßgeblicher Impulsgeber für die Innovationspolitik
ist der enge Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Regionale Stärken
werden berücksichtigt und bewusst aufgegriffen. Engagierte Netzwerke in der
Hauptstadtregion fördern die enge Zusammenarbeit und Verknüpfung von Forschung,
Unternehmen, Institutionen und den regionalen Akteuren.
Die optic alliance brandenburg
berlin bündelt als überregionales Branchennetzwerk seit ihrer Gründung 2007
erfolgreich augenoptische Kompetenz und Innovationskraft. Verein und Netzwerk haben
sich zum Ziel gesetzt, den Standort „Hauptstadtregion“ kontinuierlich
weiterzuentwickeln. Schwerpunkte sind unter anderem Innovation, Kompetenzentwicklung,
Internationalisierung, Markterschließung sowie Branchen- und
Standortprofilierung.
Mit ihrem Produkt und
Leistungsfeld verfügen die derzeit rund 30 Netzwerkpartner über alle wichtigen
Kompetenzen in den augenoptischen und augenmedizinischen Technologiefeldern,
wie: Brillenglas, Sonderlinsen, vergrößernden Sehhilfen, Brillenfassungen,
augenoptischer Produktionsgerätebau, Werkstatttechnik und
Verkaufsraumgestaltung. Somit stellt der Standort mit seiner Vielschichtigkeit,
Bündelung und Unternehmenskonzentration eine Komplexität augenoptischer
Kompetenz in Deutschland dar und kann zu den modernsten Fertigungsstätten im
europäischen Raum gezählt werden.
Neben der Schaffung strategischer
Partnerschaften in internationalen Ballungszentren augenoptischer Innovation
bildet die Einbeziehung der Augenoptikerinnung des Landes Brandenburg mit ihrem
Bildungs- und Technologiezentrum sowie des Oberstufenzentrums Havelland einen wichtigen
Bereich. Hiermit stellt sich das Netzwerk aktiv der Herausforderung des weiteren
Ausbaus der Region Brandenburg- Berlin als Zentrum der akademischen und beruflichen
Aus- und Weiterbildung im Bereich der Optik.
Die Optikbranche zählt mit ihren
zweistelligen Wachstumsraten zu den hochdynamischen Wirtschaftszweigen in
Brandenburg.
Mit ca. 1300 Arbeitskräften ist
Rathenow das Zentrum der optischen Industrie im Land Brandenburg. Neben
Branchenführern wie Fielmann und Essilor sind in Rathenow überwiegend klein-
und mittelständische Unternehmen ansässig.
Ein Großteil der in Deutschland
vertriebenen Brillen kommt aus Rathenow, der Standort zählt mit seinen Produktionsanlagen
zu den modernsten Europas. Nur hier wird eine solche Wertschöpfungstiefe auf
den Gebieten Augenoptik- Optik- Feinmechanik erreicht.
In der Stadt der Optik ist ein
nachhaltiges Standortprofil entstanden, dessen Produkte eine beachtliche
nationale und internationale Marktposition einnehmen.
Die optic alliance brandenburg
berlin unterstützt Rathenow als Optikstandort mit Tradition, um Rathenow für
die Zukunft als innovativ zu profilieren. Schwerpunkte werden hier besonders
auf die Standort- Kommunikation in die Optikbranche hinein und nach außen, branchenübergreifend,
gesetzt. Somit wird oabb zu einem überregionalen Verbindungsglied.
Das Netzwerk kann seit seiner Gründung
auf gute Fortschritte und Ergebnisse zurückblicken, die zugleich zukunftsweisend
und maßgebend für das weitere Handeln sind.
Erfolgreiche Messeauftritte,
national als auch international, sorgen für eine gewachsene Wahrnehmung des Optikstandortes,
erschließen neue Märkte und platzieren das Produkt- und Leistungsspektrum auch
auf den internationalen Zielmärkten.
Zu den wichtigen
Kommunikationsaktivitäten gehört im Jahr 2011 der gemeinsame Messeauftritt auf
der OPTI in München im Januar, im Februar auf der OPTICA in Minsk und im 2.
Halbjahr auf der Brille & Co. in Dortmund.
opti sorgt für starken
Rückenwind
- Klares Votum: Rund 22.700
Augenoptiker stellen mit der opti ihre Weichen für das Geschäftsjahr 2011
- Internationaler Zuspruch
wächst: Fachbesucher aus 69 Ländern in München
- Messeergebnis ist positives
Signal an den augenoptischen Markt
Rund 22.700 Fachbesucher
besuchten die opti '11. Die
Augenoptikmesse bildete den Startschuss für die Produktpremieren und -neuheiten
im Jahr 2011. Denn die 470 Aussteller wählten die opti als ideale Plattform für
ihre Markteinführungen. Von diesem frischen Wind aus München wird die gesamte
Branche profitieren.
„Mit dem vollständigen
Überblick über neue Technologien, Konzepte und Marken startet der Augenoptiker
ins neue Jahr. Nun sind alle in der Lage die richtige Strategie für das Sortiment
und ihr Geschäft zu wählen. Mit diesem Wissen kann sich jeder am eigenen
Standort profilieren“, bilanziert Dieter Dohr, Vorsitzender der GHM
Gesellschaft für Handwerksmessen mbH.
Eine These, die von der
unabhängigen Besucherbefragung bestätigt wurde. Für 91,4 Prozent der Besucher
stand die Suche nach Neuheiten im Vordergrund ihres Messebesuchs.
Mit fast einem Viertel aller
Messebesucher aus dem Ausland verzeichnete die opti im Jahr 2011 einen starken
Zuwachs bei den internationalen Gästen. Dabei kamen nicht nur mehr
Augenoptikeraus den 27 EU-Ländern,
sondern auch aus Übersee und Asien. Insgesamt reisten Besucher aus 69 Ländern
nach München.
Das internationale Publikum
schätzte den kompletten Überblick über Kontaktlinsen, Gläser, Fassungen,
Ladenbau und Technik gleich zu Jahresbeginn. Dementsprechend fiel auch die
Besucherbewertung des Gesamtangebots aus. 93,8 Prozent vergaben die Noten „gut
bis sehr zufrieden“.
Wichtig für das
internationale Fachpublikum war dabei die gleichmäßig hochwertige Auslastung
der vier Messehallen mit dem Who is Who der Industrie. Dadurch versprach jede
Halle ein attraktives Angebot.
Dies ist aber in der
Schlussbilanz von Thomas Truckenbrod, Präsident des Zentralverbandes der
Augenoptiker (ZVA), nur ein Baustein für die Zufriedenheit des Messepublikums:
„Die opti ´11 hatte schon im Vorfeld einen perfekten und umfassenden Service
für Aussteller und Besucher, der auf der Messe fortgeführt wurde. Dank der
guten Organisation seitens der GHM fand jeder optimale Bedingungen vor. Die
opti ist die „Messe der Kontakte“, auf der ich besonders die offene und
kollegiale Atmosphäre schätze.“
Die opti ´11 erwies sich in
diesem Jahr auch als Branchenbarometer. So spiegelte sich die gestiegene
Binnenkonjunktur in konkreten Kaufabschlüssen wider. So gaben 67,4 Prozent der
Besucher an, den Messebesuch für den Einkauf genutzt zu haben. Dies entsprach
einem Plus von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein Aufwärtstrend, den die
ausstellenden Firmen bestätigen. 74,3 Prozent (2010: 69,6 Prozent) der
Unternehmen vergaben die Top-Werte „gut bis sehr zufrieden“.
Dementsprechend positiv
erlebte Josef May, Vorsitzender des Industrieverbandes SPECTARIS, die drei
opti-Messetage: „Wir Aussteller sind sehr zufrieden mit der opti ´11. Wir haben
volle Hallen erlebt, viele Gespräche mit unseren Kunden geführt und die
unheimlich gute Stimmung genossen. Und auch außerhalb der Landesgrenzen gewinnt
die opti immer mehr an Fans.
Man muss wirklich sagen, dass
die opti ein absoluter Pflicht-Termin geworden ist - auch im internationalen
Messekalender. Wenn gutes Sehen und Aussehen überall so viel Freude bereitet
wie in diesen drei Tagen, dann steht uns ja ein erfolgreiches 2011 bevor."
Wir freuen uns, Sie auf der
opti ’12, vom 13. bis 15. Januar 2012, in München zu begrüßen.
15.09.2010
Ausstellungseröffnung Leuchttürme – Baudenkmale mit Signal
In der Ausstellung werden zahlreiche
detailgetreue Modelle von Leuchttürmen im Maßstab 1:50 mit Informationstafeln,
technische Sachzeugnisse, u. a. eine Gürtellinse in Funktion, Informationstafeln
zum WSA-Stralsund, Leuchtturmgrafiken des Rostockers Jochen Bertholdt, der auch
die beiden Briefmarkenserien der DDR mit Leuchtturmmotiven gestaltet hat und
auch neueste LED-Leuchtmittel für die Schifffahrt in Funktion
gezeigt.
Ergänzt wird die Ausstellung durch
faszinierende Fotos im Format 60 x 80 cm. Auf diesen Fotos, die im Besitz der
Interessengemeinschaft Seezeichen sind, werden die vielfältigsten Baustile und
die unterschiedlichen Materialien zur Errichtung von Leuchttürmen, Details der
Innengestaltung, Leuchtfeueroptiken und auch Feuerschiffe
gezeigt.
Im Anschluss an die
Eröffnung findet im Blauen Saal ein Vortrag
statt:
„Leuchttürme und andere
Schifffahrtzeichen“
Referent. Dipl. Ing. Dirk
Berger
Verantwortlicher für Schifffahrtszeichen
im Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund
Eintritt frei
04.02.2010
Neuer Vorstand gewählt
Auf der Mitgliederversammlung am 02.02.2010 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Zunächst gedachten die Anwesenden des viel zu früh verstorbenen Mitglieds Dr. Jürgen Balzer. Die Vorsitzende würdigte ihn als ein besonders engagiertes Mitglied, der sich u.a.in Vorträgen und Veröffentlichungen der optischen Tradition Rathenows verpflichtet sah. Im Rechenschaftsbericht wurden die besonderen Aktivitäten des Vereins aufgeführt. Besonders betont wurde das Engagement des veerins zur Ersten Langen Nacht der Optik am 6. Juni 2009. Unter Federführung des Vereins konnte eine viel beachtete Ausstellung "135 Jahre Werkstatttechnik aus Rathenow" präsentiert werden, die durch den brandenburgischen Wirtschaftsminister U. Junghanns eröffnet worden war. Nach der Entlastung des alten Vorstandes wurde der neue Vorstand gewählt. Vier Vorstandsmitglieder kandidierten wieder und wurden auch gewählt. Für den ausscheidenden stellv. Vorsitzenden Rolf Merkel wurde Dieter Musold in den Vorstand gewählt.
24.09.2009
Mitglieder des Verein zur Förderung, Pflege und Erhaltung der optischen Traditionen in Rathenow e.V. trafen sich im Optikpark
Am 22. September trafen sich die Mitglieder o.g. Vereins um
die optischen Highlights des Optikparks in Rathenow zu besuchen. Zunächst
wurden sie durch den stellv. Vorsitzenden Rolf Merkel in die Besonderheiten des
„Rathenower Leuchtturms“ eingeweiht. Dieser Turm wies bis 1997 auf der
Mittelmole Nord in Warnemünde den Schiffen den Weg in den sicheren Hafen. Sein
Lichtradius betrug 13 Kilometer. Nun ist
er seit dem 6. Juni diesen Jahres in Rathenow der „Stadt der Optik“ zu Hause. Von
Rathenow aus wurden mehr als 100 Leuchttürme weltweit mit speziellen
Linsensystemen ausgestattet. Die Vereinsmitglieder konnten sich von der
Präzision der Fresneloptik der Firma Gebr. Picht & Co. direkt vor Ort
überzeugen, war ihnen doch ein Besuch auf dem Leuchtturm ermöglicht worden.
Danach stattete man dem Rolfschen Fernrohr einen Besuch ab. Mit dem Bau dieses
Fernrohres begann der Ingenieur Edwin Rolf vor genau 60 Jahren am 2. Oktober
1949. Das Fernrohr, bekannt als das weltweit größte Brachymedialfernrohr, hat
seit Dezember 2008 seinen neuen Standort im Optikpark. Neben der Darstellung
der Konstruktion des Fernrohres erfuhren die Vereinsmitglieder vieles über die Beobachtungsmöglichkeiten.
Dank des Einsatzes moderner Kameratechnik können den Besuchern auch an trüben
Abenden Fotos von Aufnahmen verschiedener Himmelskörper präsentiert werden. Dem
engagierten Einsatz von Rolf Merkel, Dr. Jürgen Balzer und Reiner Ortmann war
es zu verdanken, dass es ein informativer Abend wurde. Dank gilt auch den
Mitarbeiterndes Optikparks, diediesen Besuch begleiteten.
13.03.2009
Lange Nacht der Optik
Im brandenburgischen Rathenow liegen die Ursprünge der deutschen optischen Industrie. In diesem Sommer lädt die Stadt zu einer besonderen Veranstaltung ein: Die „Lange Nacht der Optik“ ist eine erhellende Begegnung von Institutionen, Industrie und Öffentlichkeit.
.
Neben den Firmen wie Essilor und Fielmann sind in Rathenow heute 25 mittelständische Firmen und etwa 30 Zulieferbetriebe ansässig, unterschiedlichste optische Unternehmen, die rund 1.200 Menschen beschäftigen. Diese Branchenkompetenz hat mit dem neuen Netzwerk „optic alliance brandenburg berlin“ (oabb), das Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Rathenow und der Hauptstadtregion zusammenführt, eine wichtige Referenz. Das Netzwerk versteht sich als strategische Initiative und Plattform zur Bündelung von Knowhow und Kooperation in der Produktion, Forschung und Entwicklung sowie der Distribution.
Derzeit steht die erste „Lange Nacht der Optik“ in den Startlöchern, für die ihre Initiatoren im Terminkalender den 6. Juni 2009 eingetragen haben.
An diesem Tag wird die Entdeckungsreise in ein unerschöpfliches Themengebiet starten. Die Veranstaltung rund um die Optik sollWissen auf unterhaltsame und künstlerische Weise möglichst vielen Menschen näher bringen.
Offene Türen für die Optik! Die Voraussetzungen sind optimal, verfügt Rathenow doch über ein repräsentatives Kulturzentrum mit einem an Geschichte und Exponaten sehr gut bestückten Optik Industrie Museum. Eigens zu diesem Anlass wird die ständige Ausstellung durch eine Sonderschau historischer und moderner Werkstattgeräte erweitert. Weitere Schauplätze sind der Optikpark, Optikfirmen und ortsansässige Augenoptiker, die allesamt einen Blick hinter die Kulissen gewähren.
Auch wenn das Motto zur ersten „Langen Nacht der Optik“ einlädt, so überrascht das Programm schon in den Vormittagsstunden mit ungewöhnlichen Aus- und Einblicken. Es beginnt um 9.30 Uhr mit der Eröffnung einer Präsentation im Kulturzentrum Rathenow. Hier stehen die Firmen der optischen Industrie dem Publikum für Informationen, Fragen und Antworten zur Verfügung. Von 10 bis 13 Uhr bringen Rundtouren per Shuttle-Bus Interessierte direkt zu einem optischen Unternehmen. Roter Faden der Betriebsführungen ist der Produktionsprozess einer Brille - beginnend mit dem Rezept wird der Weg bis zur fertigen Brille nachvollzogen. Zur Mittagszeit wird im Kulturzentrum das Forum Optik Rathenow unter der Regie des Netzwerkes oabb tagen.Ein ganz besonderer Augenmerk der Veranstalter gilt dem Sch(l)aumeier-Laden in der Berliner Straße: Kinder und Jugendliche können hier spielerisch allerhand über optische Phänomene erfahren, selbständig in die Welt der Mikroskopie eintauchen und beim Bau eines eigenen Kaleidoskops aktiv werden.
Richtig bunt wird der Tag mit dem Kulturprogramm im Kulturzentrum und auf dem Märkischem Platz (ab 15.30 Uhr). Stadt-Führungen lassen nicht nur Historisches zum Thema Optik entdecken. Ab 20 Uhr geht es rüber in den Abend und zu einem weiteren Programmhöhepunkt: Moderatorin Marina Ringel vom Radiosender RBB/Antenne Brandenburg wird beim Talk im Optikpark mit interessanten Gästen zum Thema „Sichtbares und Unsichtbares“ unterhaltsam parlieren.
Ein Highlight wird der Einsatz des Rathenower Brachymedial-Fernrohrs, das weltweit größte seiner Art. Konstruiert und erbaut wurde es in den Jahren von 1949 bis 1953 durch den Ingenieur Edwin Rolf. Das Fernrohr ist ein Technikdenkmal, das im Optikpark seinen festen Platz gefunden hat. Am Abend des 6. Juni vertrauen die Veranstalter auf einen wolkenlosen Himmel. Denn nur bei klarer Sicht werden auf der Leinwand für die Zuschauer die Wunderdinge sichtbar, die mit dem Fernrohr in den weiten Fernen des Alls zu erspähen sind.
Und der Leuchtturm aus Rostock, warum steht der ausgerechnet im Rathenower Optikpark? Der Turm ist eine Reminiszenz an die Stadt, aus deren Spezialbetriebe über 100 Leuchttürme auf der ganzen Welt mit komplizierten Linsensystemen ausgestattet wurden. Feierlich wird daher an diesem Abend das Leuchtfeuer in zwölf Metern Höhe gezündet.
Ein ganz besonderes Highlight wird im Kulturzentrum Rathenow stattfinden- das Licht- und Lustspieltheater „Illuminago“ verzaubert und bezaubert seit über 20 Jahren auch auf internationalen Tourneen das Publikum mit ihrer originalen Laterna Magica und tritt am 6. Juni erstmals in Rathenow auf.
13.03.2009
Internationaler Museumstag 17.Mai 2009
11- 17 Uhr
Optik Industrie Museum:
•Freier Eintritt
•Bastelaktionen für kleine Leute
•Kostenlose Führung
•Vortrag
15 Uhr, im Museum
Das Jahr 2009 ist das Internationale Jahr der Astronomie. Vor 400 Jahren veröffentlichte Kepler seine Gesetze über die Bewegung der Planeten und Galilei beobachtete mit seinem Fernrohr die Himmelsgestirne. Er entdeckte die zerklüftete Mondoberfläche, die Phasen der Venus und die vier Monde des Jupiters.
Es sind vor allem Fernrohre, mit denen wir die Himmelsobjekte erkunden. Rathenow hat eine lange Tradition in der Entwicklung und Fertigung von Teleskopen. In der optischen Industriegeschichte unserer Stadt finden wir viele Geräte, die uns ferne Objekte näher erscheinen lassen und deren Grundlagen u.a. Galilei gelegt hat. Theatergläser und Feldstecher gehören zu dieser Erzeugnisgruppe, die einen großen Raum im Optischen Industriemuseum einnimmt. Das größte Instrument ist das Brachymedial-Fernrohr, das seinen neuen Platz im Optikpark gefunden hat. Wie funktioniert es und was ist das Besondere an ihm? Was kann man mit ihm sehen? Was bringt uns die moderne Foto- und Videotechnik, die am Fernrohr angesetzt ist?
All das kann man an diesem Tag erfahren.
Referent: Dr. Jürgen Balzer
16.05.2008
"Optischer Rundgang auf dem evangelischen Friedhof Rathenow"
Viele der Rathenower Unternehmer der Optikbranche fanden Ihre letzte Ruhestätte auf dem evangelischen Friedhof auf dem Weinberg in Rathenow. Das Vereinsmitglied Martin Manns hat Wissenswertes über die Personen und ihre Untenehmen zusammengetragen, die Grabstätten ausfindig gemacht und zugeordnet. In einer Führung
am: 28.05.2008
um: 16.00 Uhr
wird er dieses Wissen vermitteln. Gäste sind herzlich willkommen.
Treffpunkt: Haupteingang Friedhof, Bergstraße
28.02.2008
Faszination Licht
vom 02.Juli bis zum 24. August 2008 wird der Verein zur Förderung, Pflege und Erhaltung der Optischen Traditionen in Rathenow die Ausstellung "Faszination Licht" im Kulturzentrum Rathenow täglich außer montags von 13.00-17.00 Uhr präsentieren. Diese Ausstellung ist Teil der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten kampagne "Faszination Licht für Schulen", einer Gemeinschaftsinitiative zahlreicher Organisationen und Verbände aus Forschung, Wirtschaft, Industrie und Medien. Mit der Ausstellung wird ein pädagogoisch aufgebauter Erlebnispark rund um die optischen Technologien gezeigt. Die Wanderausstellung besteht aus Mitmachstationen rund um Licht, Optik und optische Technologien.